Bauträgerrecht

Grunderwerbsteuer bei Erwerb gemeindeeigener Grundstücke

(01.12.2022) Mit Urteil vom 28.09.2022 - II R 32/20 hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, dass bei dem Erwerb eines unerschlossenen Grundstücks von einer erschließungspflichtigen Gemeinde die Grunderwerbsteuer regelmäßig nur auf den Preis für das unerschlossene Grundstück zu zahlen ist. Dies gilt auch dann, wenn der Erwerber sich vertraglich verpflichtet, für die künftige Erschließung einen bestimmten Betrag an die Gemeinde zu zahlen.Weiterlesen →
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Hausbau-Förderpläne der Bundesregierung laufen ins Leere

(01.12.2022) Private Bauherren sollen im kommenden Jahr wieder stärker gefördert werden. Den aktuellen Plänen fehle jedoch die Ernsthaftigkeit, um die angestrebten Ziele zu erreichen, kritisiert der Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB).Weiterlesen →
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Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im September 2022: -3,6 % zum Vormonat

Auftragseingang bricht gegenüber Vorjahresmonat um 22,6 % ein

(30.11.2022) Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im September 2022 gegenüber August 2022 kalender- und saisonbereinigt um 3,6 % gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat September 2021 fiel der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang um 22,6 %. Das war der stärkste Rückgang im Vorjahresvergleich seit Februar 2005. Allerdings hatte das Bauhauptgewerbe im September 2021 seinen bisherigen Höchststand erreicht. Aufgrund der deutlich gestiegenen Baupreise lag der nominale (nicht preisbereinigte) Auftragseingang im September 2022 mit einem Volumen von 8,2 Milliarden Euro lediglich 9,3 % unter dem Vorjahresniveau.Weiterlesen →
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Baukrise vermeiden – Zukunftsinvestitionen anreizen

Bauverbände und Handwerk fordern Maßnahmen zur Stabilisierung der Baukonjunktur

(25.11.2022) Der russische Krieg gegen die Ukraine droht Deutschland und Europa in eine Wirtschaftskrise zu stürzen. Anders als in vergangenen Krisen ist der Bausektor mit rund 2 Millionen Beschäftigten und 400 Milliarden Euro Bauvolumen aktuell ebenfalls von deutlichen Rückgängen betroffen. So waren im September 2022 laut ifo-Institut bereits 17 % der Wohnungsbauunternehmen von Stornierungen betroffen. Ein ähnliches Bild zeichnen die Auftragseingänge im Wohnungsbau, welche im August real um 24 % gegenüber dem Vorjahresniveau sanken.Weiterlesen →
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Ostdeutsche Bauindustrie spürt die Krise

Baunachfrage nimmt tendenziell ab - Bautätigkeit real unter Vorjahresniveau

(25.11.2022) Nach einer kurzen Frühjahrsbelebung sind die Nachfrage nach Bauleistungen und die Bautätigkeit in der Folgezeit kontinuierlich zurückgegangen. "Seit dem zweiten Quartal wirken externe Faktoren sowohl auf die Auftragslage als auch die Umsatzentwicklung zunehmend dämpfend", erklärte Dr. Robert Momberg, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Ost e. V. (BIVO), nach Bekanntgabe der Septemberergebnisse im Bauhauptgewerbe für Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten durch das Statistische Bundesamt.Weiterlesen →
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Auftragsrückgänge beunruhigen die Baubranche

Präsident des deutschen Baugewerbes fordert Sonderabschreibungen für Bauherren

Statement von Reinhard Quast, Präsident des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, anlässlich des Baugewerbetages am 23.11.2022: "Die Bau-Agenda ist eigentlich klar: 400.000 Wohnungen soll die Baubranche jährlich bauen. Die Branche soll den Gebäudebestand in den kommenden 20 Jahren energetisch ertüchtigen. Das bedeutet, rund 30 bis 35 Mio. Wohnungen zu sanieren. Gleichzeitig sollen Windenergie und Wärmenetze ausgebaut werden, damit Deutschland 2045 klimaneutral ist. Die Infrastruktur muss erhalten, die Ladeinfrastruktur aufgebaut werden", fasst der Präsident des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, Reinhard Quast, die größten Herausforderungen der kommenden Jahre und Jahrzehnte zusammen, vor denen die Bauwirtschaft in Deutschland steht.Weiterlesen →
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Gedämmter unbeheizter Dachspitz, sonst Bauschaden

(18.11.2022) Gut gedämmte Dachböden, so die landläufige Meinung, tragen zum Energiesparen bei. Doch in isolierten und unbeheizten Dachböden können schnell Feuchtigkeitsprobleme und Schimmelschäden entstehen, warnt der Verband Privater Bauherren (VPB). So kann warme, feuchte Luft durch undichte Stellen aus den Wohnräumen in den kalten Dachboden aufsteigen und an den kühlen Dachbodenflächen kondensieren. Die nachträgliche eingebaute Wärmedämmung der oberen Geschossdecke lässt die Temperatur auf dem Dachboden sinken. Und die Wahrscheinlichkeit von Kondensbildung steigt. Auch eingeschlossene Baufeuchte kann zu Feuchtigkeits- und Schimmelschäden auf dem Dachboden führen.Weiterlesen →
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Krise und Chance für den Wohnungbau

Immobilienkongress an der Hochschule

(18.11.2022) Herbert Klingohr setzte den Ton: "Steigende Inflation, Baukosten und Zinsen. So etwas habe ich so geballt noch nie erlebt". Der Unternehmer, Ehrensenator und Förderer der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) beschrieb in einem Satz die Stimmungslage, die den diesjährigen Immobilienkongress der HfWU prägte.Weiterlesen →
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Ratten und Mäuse: So schützen Sie sich vor Befall

(17.11.2022) Im Herbst zieht es nicht nur uns Menschen rein ins Warme. Auch einige Tiere, die sich bisher im Garten heimisch gefühlt haben, flüchten nun vor der aufkommenden Kälte. Dazu zählen insbesondere Ratten und Mäuse. Sie werden auf der Suche nach einem gemütlichen Plätzchen schnell zu unerwünschten Mitbewohnern, die man unbedingt wieder loswerden sollte. Vorsorgemaßnahmen und effektive Bekämpfungsmethoden helfen, die Nager langfristig vom Einzug in die eigenen vier Wände abzuhalten.Weiterlesen →
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Was Sie zur Grundsteuerreform wissen müssen + Fristverlängerung

(17.11.2022) Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts wurde eine Reform der Grundsteuer beschlossen, die ab 2025 greift. Was muss dazu und zur Fristverlängerung für die Abgabe der Steuererklärung wissen muss, erfahren Sie in diesem ArtikelWeiterlesen →
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