Architekten- & Ingenieurrecht

Hil­fe­ruf der Bau­bran­che: Woh­nungs­bau bricht mas­siv ein

Bau­ver­band: "Bun­des­bau­mi­nis­te­rin Gey­witz weiß of­fen­bar nicht, was die Stun­de ge­schla­gen hat"

(16.03.2023) Die Woh­nungs­bau­be­trie­be in Ba­den-Würt­tem­berg sind zu­neh­mend frus­triert, ver­zwei­felt und auch wü­tend. Mit Be­ginn des Früh­jahrs ist der Woh­nungs­bau im Land prak­tisch zum Er­lie­gen ge­kom­men. Im­mer mehr Auf­trä­ge wer­den kurz­fris­tig stor­niert, be­reits be­gon­ne­ne Bau­vor­ha­ben ein­ge­stellt und im­mer sel­te­ner An­trä­ge zur Bau­ge­neh­mi­gung ein­ge­reicht. Al­lein im Ja­nu­ar sind die Neu­bau­ge­neh­mi­gun­gen im Ver­gleich zum Vor­jah­res­mo­nat um 27,5 % ein­ge­bro­chen. Die meis­ten Men­schen könn­ten sich ihre ei­ge­nen vier Wän­de in­zwi­schen schlicht­weg nicht mehr leis­ten, so der Bau­ver­band im Land. Schuld sei vor al­lem die ver­fehl­te Woh­nungs­bau­po­li­tik des Bun­des.Weiterlesen →
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Sanierungspflicht braucht Anschub

Gebäudeenergieeffizienzrichtlinie: EU-Parlament einigt sich

(15.03.2023) Das Europäische Parlament hat am 14.03.2023 in Straßburg seine Position zur Überarbeitung der Gebäudeenergieeffizienzrichtlinie festgelegt. Die Ziele des Parlaments sind ambitioniert. Das EU-Parlament setzt durch Mindestanforderung für die Gebäudeenergieeffizienz auf eine Sanierungspflicht für die ineffizientesten Gebäude.Weiterlesen →
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Anhörung zur Digitalisierung bei Bauleitplanverfahren

(08.03.2023) Der Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen lädt für Montag, den 13. März, zu einer öffentlichen Anhörung zu dem von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Digitalisierung im Bauleitplanverfahren und zur Änderung weiterer Vorschriften (20/5663) ein. Die Anhörung soll um 12:30 Uhr beginnen.Weiterlesen →
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Baubranche mit weniger Aufträgen

(30.01.2023) Die Baubranche in Mecklenburg-Vorpommern verzeichnet in den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres rückläufige Auftragszahlen. Gestiegene Zinsen und hohe Baukosten bremsen die Nachfrage. "Die Order im Wohnungsbau ist in Mecklenburg-Vorpommern bereits seit Mai - und damit eher als im Bundestrend - auf Talfahrt.Weiterlesen →
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Wohnungsbaugenehmigungen im November 2022 um weitere 16,3 Prozent gesunken

(18.01.2023) Die Genehmigungen für den Neu- und Umbau von Wohnungen sind im November 2022 um 16,3 Prozent, in den ersten elf Monaten um 5,7 Prozent auf 321.757 Wohnungen gesunken. "Angesichts dieser dramatischen Entwicklung gehen wir für das Gesamtjahr 2022 nur noch von 275.000 fertiggestellten Wohnungen aus, 18.000 weniger als 2021 und damit deutlich unter den von der Bundesregierung avisierten 400.000. Für das laufende Jahr erwarten wir einen Rückgang von 25.000 fertiggestellten Wohnungen auf dann nur noch 250.000. Der Druck auf den Wohnungsmarkt steigt dadurch weiter, vor allem, da wir eine steigende Zuwanderung benötigen, um den Arbeitskräftebedarf in Deutschland zu decken, und weil wir den vielen Geflüchteten angesichts des Krieges in der Ukraine Schutz gewähren wollen. Dies muss die Politik ernster nehmen als bisher." Mit diesen Worten kommentiert der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Tim-Oliver Müller, die am 18.01.2023 vom Statistischen Bundesamt veröffent­lichten Baugenehmigungszahlen für November.Weiterlesen →
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VPB: Bei der Bemusterung kühlen Kopf bewahren!

(18.01.2023) Wer baut, kommt um das Bemustern und Auswählen von Bodenbelägen, Sanitärobjekten und vielen anderen Ausstattungsdetails für das neue Zuhause nicht drumherum. Meist besuchen Bauherren dazu Bemusterungszentren. Diese sind ähnlich organsiert wie Supermärkte und dienen vor allem dem Verkauf: Meist stehen ganz vorn die Muster, die den aktuellen Trends entsprechen. Da viele Bauherren einschlägige Zeitschriften lesen, ist ihr Blick auf die aktuellen Trends eingestellt. Meist können sich gar nichts anderes vorstellen. Was dort vorne steht ist aber meist auch teurer und oft nicht im Schlüsselfestpreis enthalten, warnt der Verband Privater Bauherren (VPB).Weiterlesen →
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Mobilitätsgipfel: Mobilität braucht eine leistungsfähige Infrastruktur!

Die deutsche Bauwirtschaft begrüßt anlässlich des Mobilitätsgipfel der Bundesregierung die Infrastrukturpläne der SPD

Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe, drängt darauf, den Mittelstand konsequenter miteinzubeziehen:Weiterlesen →
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Steigende Baupreise verhageln die Wohnungsbaubilanz

Preis für neue Wohnbauten im November 2022 um 16,9 Prozent gestiegen.

(10.01.2023) Der Preis für den Neubau von Wohngebäuden ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen: Das Statistische Bundesamt meldete für November* 2022 gegenüber November 2021 einen Anstieg von 16,9 Prozent, im Jahresdurchschnitt 2022 ist dies ein Plus von 16,4 Prozent.Weiterlesen →
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Ostdeutsches Bauhauptgewerbe vor schwierigem Jahr

* Baunachfrage hat im Jahresverlauf 2022 tendenziell abgenommen

(04.01.2023) "Für das gerade abgelaufene Jahr rechnen wir im ostdeutschen Bauhauptgewerbe aufgrund einer Vielzahl negativer externer Entwicklungen mit einem Umsatzergebnis, welches nominal zwar über, real beziehungsweise preisbereinigt, jedoch unter dem des Vorjahres liegen wird. Die Bautätigkeit ist damit 2022 zurückgegangen", erklärte Dr. Robert Momberg, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Ost e. V. (BIVO), im Rückblick auf das Baujahr nach Bekanntgabe der Oktoberzahlen des Bauhauptgewerbes für Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten durch das Statistische Bundesamt.Weiterlesen →
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Objektbetreuender Architekt und Bauunternehmer sind keine Gesamtschuldner!

(30.12.2022) Ein Gesamtschuldnerausgleichsanspruch des Architekten gegen den bauausführenden Unternehmer besteht mangels Gesamtschuldverhältnisses nicht, wenn dem Besteller einerseits ein Schadensersatzanspruch nach § 634 Nr. 4 BGB gegen den Architekten wegen Verletzung der vertraglich vereinbarten Objektbegehungspflicht zusteht und ihm andererseits Mängelansprüche gegen den bauausführenden Unternehmer wegen diesem zuzurechnender Mängel des Bauwerks zustehen. Das hat der Bundesgerichtshof in seinem heute veröffentlichten Urteil vom 01.12.2022 entschieden.Weiterlesen →
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