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BVMB fordert fairen Umgang mit Preissteigerungen und weitere Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur

"Die Politik muss sich ihrer Verantwortung bewusst werden!"

(29.11.2022) Zu einem pragmatischen und fairen Umgang mit Mehrkosten auch in bestehenden Verträgen hat die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) insbesondere die öffentlichen Auftraggeber aufgefordert. Laut dem stellvertretenden Präsidenten der BVMB, Rechtsanwalt Jürgen Faupel, steht die Bauwirtschaft aktuell vor den größten Herausforderungen der vergangenen 10 Jahre angesichts der Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf Bauprojekte. Um die Bauwirtschaft nicht nachhaltig in Gefahr zu bringen, müssen hier endlich faire Lösungen gefunden werden.Weiterlesen →
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Baukrise vermeiden – Zukunftsinvestitionen anreizen

Bauverbände und Handwerk fordern Maßnahmen zur Stabilisierung der Baukonjunktur

(28.11.2022) Der russische Krieg gegen die Ukraine droht Deutschland und Europa in eine Wirtschaftskrise zu stürzen. Anders als in vergangenen Krisen ist der Bausektor mit rund 2 Millionen Beschäftigten und 400 Milliarden Euro Bauvolumen aktuell ebenfalls von deutlichen Rückgängen betroffen. So waren im September 2022 laut ifo-Institut bereits 17 % der Wohnungsbauunternehmen von Stornierungen betroffen. Ein ähnliches Bild zeichnen die Auftragseingänge im Wohnungsbau, welche im August real um 24 % gegenüber dem Vorjahresniveau sanken.Weiterlesen →
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Tarifverhandlungen im Maler- und Lackiererhandwerk in der Schlichtung ohne Ergebnis

(25.11.2022) Nach 18stündigen Verhandlungen sind in der Schlichtung der Tarifverhandlungen für das Maler- und Lackiererhandwerk die Tarifparteien gestern Nacht ohne Ergebnis auseinandergegangen. Vorausgegangen waren vollkommen überzogene Vorstellungen des Tarifpartners IG BAU. Die Arbeitgeberseite dagegen hatte für 2023-2024 satte 7 Prozent Tariferhöhung plus 1.150 Euro steuer- und abgabenfreie Einmalzahlung auf den Tisch gelegt. Verhandlungsführer Markus Heineke: "Man darf nicht vergessen, dass dies pro Beschäftigten rund 5.000 Euro mehr bedeutet hätte."Weiterlesen →
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Denkpause für das EU-Lieferkettengesetz

Kommissions-Vorschlag führt zu Wettbewerbsverzerrung

(16.11.2022) "Der Vorschlag für ein EU-Lieferkettengesetz erscheint wie aus der Zeit gefallen. Denn die Realität ist besorgniserregend: Die globale Inflation erreicht Höchststände und die Weltwirtschaft droht, in eine Rezession zu rutschen", so Dr. Alexander Tesche, Vorsitzender des Auslandsbau-Ausschusses des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie. "Der EU-Gesetzgeber sollte eine völlige Neubewertung des Richtlinien-Entwurfs im Lichte der aktuellen Realitäten vornehmen, eine Denk- und Handlungs­pause bis mindestens 2024 wäre hilfreich."Weiterlesen →
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Stornos im Hochbau gehen etwas zurück

(15.11.2022) Die Stornierungswelle im Hochbau geht ein wenig zurück. Im Oktober zeigten sich 11,3 Prozent der Unternehmen betroffen, nach 13,2 Prozent im September. "Angesichts der oft kaum mehr kalkulierbaren Baukosten und rasch steigenden Bauzinsen werfen viele Bauherren das Handtuch, sie stellen Projekte zurück oder streichen sie ganz. Besonders im Wohnungsbau beobachten wir Auftragsstornierungen. Aber auch der gewerbliche Hochbau kämpft mit Absagen", sagt ifo Forscher Felix Leiss.Weiterlesen →
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Lkw-Maut: Handwerkerausnahme muss bleiben!

(14.11.2022) "Aktuell gilt in Deutschland bezüglich der LKW-Maut eine Ausnahmeregelung für Handwerkerfahrzeuge zwischen 3,5 und 7,5 t. Das muss auch künftig so bleiben", fordert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe, anlässlich der heutigen Befassung des Verkehrsausschusses mit der Maut.Weiterlesen →
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Tarifverhandlungen im Maler- und Lackierhandwerk gescheitert

Schlichtung wird einberufen

(10.11.2022) Die Tarifverhandlungen für die rund 150.000 Beschäftigten im Maler- und Lackiererhandwerk sind am gestrigen Abend (Anmerkung: 8. November 2022) gescheitert. Die mehr als achtstündigen Verhandlungen zwischen dem Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz und der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt standen im Zeichen der hohen Inflationsrate und der wachsenden wirtschaftlichen Unsicherheiten. Die Tarifvertragsparteien haben ihre jeweiligen Positionen ausgetauscht. In einigen Punkten konnte eine Annäherung zwar festgestellt werden, in zentralen Fragen lagen die Parteien jedoch noch weit auseinander, so dass keine Einigungsmöglichkeit bestand.Weiterlesen →
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Gas- und Strompreisbremse: Keine Entwarnung für den Gartenbau

(04.11.2022) Die Beschlüsse von Bund und Ländern zur Strom- und Gaspreisbremse bedeuten noch keine Entwarnung für den Gartenbau. Aus Sicht des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) sind noch zu viele Punkte offen.Weiterlesen →
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Wann gilt eine E-Mail als zugegangen?

(03.11.2022) Wird eine E-Mail im unternehmerischen Geschäftsverkehr innerhalb der üblichen Geschäftszeiten auf dem Mailserver des Empfängers abrufbereit zur Verfügung gestellt, ist sie dem Empfänger grundsätzlich in diesem Zeitpunkt zugegangen. Dass die E-Mail tatsächlich abgerufen und zur Kenntnis genommen wird, ist für den Zugang nicht erforderlich. Das hat der Bundesgerichtshof in seinem heute veröffentlichen Urteil vom 06.10.2022 entschieden.Weiterlesen →
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Tarifeinigung im Dachdeckerhandwerk: Zukunftssicherung in schwierigen Zeiten

Höhere Löhne auf dem Dach - Klima-Handwerk macht sich für Azubis attraktiver.

(28.10.2022) Nach langwierigen und kontroversen Verhandlungen haben sich die Tarifvertragsparteien des Dachdeckerhandwerks auf einen zukunftsweisenden Tarifkompromiss verständigt. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) vereinbarten, dass die Löhne und Gehälter für die rund 100 000 Beschäftigten zum 1. November 2022 um 5 Prozent und zum 1. Oktober 2023 um weitere 3 Prozent angehoben werden. Die Gesamtlaufzeit der neuen Tarifverträge endet am 30. September 2024. Zusätzlich erhalten die Beschäftigten einen Ausgleich der deutlich gestiegenen Lebenshaltungskosten in Form einer steuer- und sozialabgabenfreien Inflationsprämie in Höhe von 950 Euro, zahlbar in zwei gleichen Raten im Frühjahr 2023 und 2024.Weiterlesen →
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